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Hernö
London Dry Gin

CHF 42,50
Ein weiterer Gin, der die Geschmäcker seiner Küstenumgebung in die Flasche packt? Nein – Hernö ist nicht irgendein Gin, sondern mit über 100 Auszeichnungen an Spirituosen-Wettbewerben vielleicht der höchstdekorierte Gin der Welt. Sein schwedischer Erfinder Jon Hillgren arbeitete als junger Mann in einer Bar in London und kam dort auf den Gin-Geschmack. Zurück in der Heimat hämmerte er sich einen Kupferkessel und brannte darin einen Gin, für den er auf lokale Bio-Produkte setzte, darunter Mädesüss und Preiselbeeren. Kaum war Hernö in den lokalen Läden verfügbar, standen die Leute Schlange. Der weltweite Siegeszug folgte. 2019 ist Jon Hillgren als einer von bisher nur drei Produzenten in die Gin Hall of Fame eingezogen.

Daffy’s
Mulberry Gin

CHF 32,50
Noch ein Wurf aus der wundersamen Gin Werkstatt Daffy’s, in der eine libanesischstämmige Frau und ein französischer Weinfachmann eine Whiskybrennerei im abgelegenen schottischen Strathmashie zweckentfremden. Selbstredend schert sich das Duo auch um Konventionen, wenn es darum geht, Gin zu brennen. Knallrot leuchtet dieser hier aus der Flasche, intensiv fruchtig ist der Geschmack, was daran liegt, dass der Grundalkohol lange und intensiv mit Maulbeeren mazeriert wurde. Im Abgang ist er jedoch eher weich mit dem langanhaltendem Geschmack, für den die Destillerie bekannt ist. Die Gin-Macher empfehlen folgenden Cocktail: 25ml Mulbery Gin, 12.5ml Cointreau, 25ml Zitronensaft, 10ml Zuckersirup und 10ml trockener Wermuth.

Basilisk
Old Tom Gin

CHF 52,50
Wem die London Dry Gins mit ihrem starken Akzent auf Wacholder zu streng sind, der findet vielleicht mit dem Basilisk Old Tom Gin sein Glück. Dieser mit 40 Prozent Alkoholgehalt eher sanfte Gin stammt aus der Küche der beiden Basler Patrick Lauber und Tobias Gerschwiler. Wie schon die Dry-Variante enthält er Botanicals, die in der Handelsstadt Basel lange Tradition haben und an die berühmten «Basler Läckerli» erinnern: Zimt, Kardamon, Nelken, dazu Hibiskusblüte. Anders als sein trockener Bruder wird der Old Tom nach der Destillation jedoch mit Birkenzucker versüsst. Die fruchtige Note mildert den herben Wacholdergeschmack und macht diesen lieblichen Gin zur perfekten Einstiegsdroge in die Welt der Botanical-Spirituosen. Patricks Tipp: Als 'London Mule' mit Limette & Ingwer als Garnitur servieren oder einfach pur geniessen

Harahorn
Gin

CHF 39,00
Harahorn ist ein Fabelwesen, ein Hase mit riesigem Geweih, den norwegische Berggänger und Fischer seit Jahrhunderten immer wieder sehen wollen. Möglich, dass es existiert. Auch möglich, dass die Beobachtungen jeweils dem Alkohol geschuldet waren. Davon verstehen die Macher der Det Norske Brennerei in Grimstad an der norwegischen Südküste auf jeden Fall etwas. Seit 2005 brennen sie dort den Schnaps Aquavit, 2015 erblickte auch der Harahorn Gin das Licht der Welt. Die heimischen Botanicals wie Heidelbeere, Rhabarber oder Seetang werden in der Wildnis oder im eigenen Kräutergarten eingesammelt. Obwohl der Harahorn Gin schon einige Medaillen eingeheimst hat, wird er, ganz exklusiv, noch immer in Mini-Batches von 300 Litern produziert.

Negroni
by Barrel Aged Brothers

CHF 45,00
Dieser Gin-Cocktail kann getrost pur genossen werden, wobei er im Verbund mit seinen zwei guten Italo-Kumpels Campari und Wermut antrabt. Doch das Trio hat sich regelrecht gewaschen: Über einen Monat haben es die Macher von Barrel Aged Brothers in einem Akazienfass lagern lassen, was dem legendären Drink eine holzige Note gibt und ihn geschmacklich abrundet. Geboren wurde der Negroni übrigens um 1920 in Italien – mithilfe amerikanischer Touristen. Denen waren die italienischen Apéritifs zu bitter, worauf man sie mit Soda verdünnte und Americano nannte. Irgendwann kam der Fiorentiner Bartender Fosco Scarselli auf die Idee, stattdessen Gin zu verwenden. Womit der Negroni geboren war, der von Italien aus die Welt im Sturm eroberte. Patricks Tipp: Unbedingt - sowohl pur als auch mit Hibiscus Tonic serviert - mir einer Orangenzeste garnieren

Panda
Bio Gin

CHF 45,00
China ist das Thema dieses Gin, auch wenn dessen Destillateure in Belgien zu Hause sind. Das Reich der Mitte ist nicht nur die Heimat des namensgebenden Bärs, sondern auch der charaktervollsten Zutat des Panda Organic Gins: Der Litschi-Frucht, wissenschaftlicher Name Litchi chinensis. Gemäss den Herstellern war deren Zugabe sogar eine Weltpremiere! Im Destillat gesellt sich die Litschi-Frucht zwar zu herkömmlicheren Botanicals wie Orangenschale, Basilikum, Rosmarin und den obligaten Wacholderbeeren. Doch weitere Exoten wie Kirsche und chinesischem Badian, eine Art Sternanis, verwandeln den Gin in eine geschmackliche Wundertüte mit fruchtigem Bouquet. Ein weiterer Pluspunkt: Sämtliche Zutaten werden aus biologischem Anbau gewonnen.

Siegfried
Rheinland Dry Gin

CHF 39,00
In Urzeiten soll ein Germane namens Siegfried im deutschen Rheinland einen Drachen getötet und in dessen Blut gebadet haben. Diese makabre Sage hat nicht nur Richard Wagner zu einer epischen Oper inspiriert, sondern auch die Rheinländer Raphael Vollmar und Gerald Koenen zu ihrem Siegfried Rheinland Dry Gins. Weil auch ein Lindenblatt in der Sage vorkommt, ist die Lindenblüte das Leitbotanical. Sie spielt sozusagen die Hauptrolle in der Gin-Oper während 17 weitere Botanicals wie Lavendel, Ingwer und Angelikawurzel frische und erdige Noten hinzufügen. Das Destillat kommt ganz ohne künstliche Aromen und Zusatzstoffe aus und hat bereits zahlreiche Preise gewonnen. Ob man von diesem Gin, wenn man genug davon trinkt, auch Drachen besiegen kann?

Skånska
Spritfabrikens ‘g’ Gin

CHF 52,50
Ein Bauernhof nahe dem südschwedischen Lund, auf dem biologisch angebaute Wacholderbeeren und Kräuter wachsen und Apfelbäume die Landschaft säumen. Wer denkt da nicht gleich an Astrid Lindgrens «Kinder von Bullerbü»? In dieser paradiesischen Umgebung entsteht auch London Dry Gin der Skånska Spritfabrikens. Die Zutaten stammen selbstverständlich vom eigenen Hof oder von Bauern der Umgebung und erzeugen in der Nase und im Gaumen die Aromen von Wacholder, Kardamon und grünen Äpfel. Schwarzer Pfeffer fügt eine würzige Note hinzu. 2017 wurde der London Dry Gin der Skånska Spritfabrikens zum zum Besten seiner Art gekürt. Die Jury begründete die Wahl mit der «vielschichtigen, fesselnden Komplexität» der Düfte und Geschmäcker.

Blind Tiger
Piper Cubeba Gin

CHF 49,00
Dieser Gin fällt schon optisch aus dem Rahmen: Das Logo ziert ein Tigerkopf mit Augenklappe. Das belgische Produzenten-Team Sophie Gheysens und Thomas Baert lässt sich damit von der amerikanischen Prohibition der 20er-Jahre inspirieren: Damals signalisierten Bars mithilfe ausgestopfter Raubkatzen, dass hier auch illegal Alkohol ausgeschenkt wurde. Die Gäste dieser Etablissements hätten wohl gestaunt, hätten sie den Blind Tiger Piper Cubeba Gin probiert. Denn der wächst mit ungewohnten Botanicals wie Gerstenmalz und dem namensgebenden Kubebenpfeffer weit über das bekannte Trio Wacholder, Kodoriandersamen und Zitrusschalen hinaus. Der mit 47 Prozent kräftige Gin punktet sowohl mit erdigen wie auch floralen und fruchtigen Noten. Patricks Tipp: Sorgt als 'Dry Martini' serviert für einen würzigen Twist

Applaus
Stuttgart Dry Gin

CHF 45,00
Leise kommt dieser erste Gin der Süddeutschen Spirituosen Loge in der Nähe von Stuttgart ganz sicher nicht daher. Das Flaschendesign ist im fancy 1920er-Look gehalten, der Gin schreit schon im Titel nach Applaus. Doch so laut die Schale – der Kern ist weicher. Ist die Flasche geöffnet, strömt neben dezentem Wacholderruft das sanfte Aroma von Zimt, Thymian und Rosmarin, abgerundet von Blutorange, in die Nase. Setzt man das Glas an, ist am Gaumen Wacholder, Ingwer Muskatnuss und Koriander auszumachen. Die Feinheit ergibt sich daraus, dass die Extration extra schonend erfolgt, die Kräuter und Gewürze sorgfältig verschnitten werden. Wir verneigen uns etwas vor dem Gin und schlagen vor, so viel Hingabe damit zu belohnen, ihn gebührend zu geniessen. Patricks Tipp: 'Applaus Spritz' in Kombination mit naturtrüber Apfelschorle & einem Apfelschnitz als Garnitur

GINSTR
Stuttgart Dry Gin

CHF 42,50
Der Auto-Hochburg Stuttgart eilt nicht gerade der Ruf voraus, ein Sehnsuchtsort zu sein. Doch den Macher des GINSTR Stuttgart Dry Gin ist das wohl herzlich egal. Denn ihr Gin ist eine flüssiggewordene Liebeserklärung an die Stadt, trägt er doch den Stuttharter Flughafencode im Namen und wird jeweils in 711 Flaschen abgefüllt – der Zahl der lokalen Telefonvorwahl. Logisch, dass auch die Zutaten aus der Region stammen: Wacholder aus nahen Rebbergen, Rosmarin aus Stuttgarter Gärtnereien. Dazu sorgen Süssholz, Kaffirlimettenblätter, Orangenblüten, Kardamon und Grantapfelkerne für eine herzhafte Note – fast wähnt man sich am berühmten Stuttgarter Weihnachtsmarkt. Vielleicht kann die Stadt ja doch mehr, als man gemeinhin so denkt.

Falco
Gin

CHF 59,00
Nur um einem Missverständnis vorzubeugen: Der Falco Gin stammt nicht aus Österreich, sondern der Schweiz. Denn der Name bezieht sich nicht aus den österreichischen Pop-Superstar, sondern auf den Falken, der auch in der Schweizer Bergwildnis zu Hause ist. Der Gin besteht aus acht sorgsam ausgelesenen Botanicals, darunter Kardamon, Orange, Mango und Pfeffer. Das Ergebnis: Mango und Orange bringen spielerische Harmonie, Kardamon und Pfeffer sorgen im Mund für Präsenz. Ein Gin, der vielleicht fast so wirkt wie die Bergpanoramen, über die die Falken kreisen. Destilliert wird der Falco Gin jedoch nicht in den Alpen, sondern im Flachland in Schaffhausen, wo die Destillerie Zimmerli seit 1894 Fruchtbrände und Liköre produziert. Patricks Tipp: Als 'London Mule' mit Gurke & Pfefferminze als Garnitur servieren